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Harburg Kriminalität 2026: Zahlen, Stadtteile und Trends

Wie sicher ist Harburg? Aktuelle Daten der Polizei Hamburg (Stand 2025), ein Ranking der Harburger Stadtteile und der Vergleich mit den anderen sechs Hamburger Bezirken.

Von Petra Baumann | 4. September 2026
Harburg Kriminalität 2026: Zahlen, Stadtteile und Trends © Foto: KaiBorgeest / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Symbolbild: Der Bahnhof Harburg und sein Umfeld sind der kriminalstatistische Brennpunkt des Bezirks

Wer in Harburg wohnt, kennt die Schlagzeilen über Schlägereien rund um den Bahnhof, Taschendiebe im Phoenix-Center oder aufgebrochene Autos in Heimfeld. Doch wie sieht das Lagebild aus, wenn man sich die offiziellen Zahlen ansieht statt der Gefühle?

Wir haben den Stadtteilatlas der Polizeilichen Kriminalstatistik Hamburgs[1] und die PKS-Jahresbilanz 2025[2] ausgewertet und zeigen dir, wie sicher der Bezirk Harburg im Vergleich zu den anderen sechs Hamburger Bezirken ist, in welchen Stadtteilen die meisten Straftaten registriert werden und wie sich die Lage über die letzten Jahre entwickelt hat. Ein Hinweis vorweg: In Hamburg ist Harburg sowohl der Name eines ganzen Bezirks (17 Stadtteile, rund 178.000 Einwohner) als auch eines einzelnen, dicht bebauten Stadtteils. Wir trennen beide Ebenen in diesem Text klar voneinander.

Was dich erwartet

Wie viele Straftaten gab es 2025 im Bezirk Harburg?

Im Jahr 2025 hat die Polizei im Bezirk Harburg insgesamt 15.955 Straftaten[1] erfasst. Das sind 1.635 Fälle weniger als im Vorjahr (17.590 Straftaten in 2024), ein Rückgang um 9,3 Prozent. Harburg verzeichnete damit den stärksten Rückgang aller sieben Hamburger Bezirke.[2]

Aussagekräftiger als die reine Fallzahl ist der Wert pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Häufigkeitszahl. Bezogen auf die rund 178.341 Einwohner des Bezirks (Stand 31. Dezember 2024)[3] ergibt sich für 2025 ein Wert von rund 8.950 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Wichtig zur Einordnung: Diese Häufigkeitszahl haben wir selbst aus den amtlichen Fallzahlen und der amtlichen Einwohnerzahl berechnet, weil die Hamburger Polizei im Stadtteilatlas zwar Fallzahlen, aber keine fertigen Werte pro 100.000 Einwohner je Bezirk ausweist.

Die Aufklärungsquote ist im Bezirk Harburg vergleichsweise hoch: Von den 15.955 Fällen wurden 8.185 aufgeklärt, das entspricht 51,3 Prozent.[1] Damit liegt Harburg über dem Hamburger Gesamtwert, der 2025 bei 49,1 Prozent lag, dem höchsten Stand seit 1997.[2]

Wie sind die Zahlen pro 100.000 Einwohner zu lesen?

Die Häufigkeitszahl setzt die Zahl der Straftaten ins Verhältnis zur Einwohnerzahl. Sie macht Bezirke und Stadtteile unterschiedlicher Größe erst vergleichbar, weil sie die Bevölkerung herausrechnet. Eine reine Fallzahl sagt für sich allein wenig aus: Ein großer Stadtteil mit vielen Straftaten kann pro Kopf trotzdem sicherer sein als ein kleiner mit weniger Vorfällen. Achtung: Die Bezugsgröße kann je nach Bevölkerungsquelle leicht schwanken, deshalb runden wir die Werte pro 100.000 Einwohner.

Der Bezirk Harburg im Hamburger Vergleich

Im Bezirksranking nach Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt Harburg 2025 auf Platz 2 von 7, hinter dem mit Abstand am stärksten belasteten Bezirk Hamburg-Mitte. Das wirkt zunächst überraschend für einen Bezirk, der überwiegend aus ruhigen Wohn- und Randlagen besteht. Der Grund ist der Stadtteil Harburg selbst: Sein dichtes Zentrum mit Bahnhof, Einkaufsmeile und Behörden zieht den Durchschnitt des ganzen Bezirks nach oben. Die folgende Tabelle zeigt die von uns berechneten Werte:

PlatzBezirkFälle 2025Straftaten je 100.000 Einw. (berechnet)
1Hamburg-Mitte78.92325.071
2Harburg15.9558.946
3Hamburg-Nord27.2098.213
4Altona22.9208.153
5Bergedorf8.5456.364
6Eimsbüttel17.5636.325
7Wandsbek27.0485.926

Hamburg-Mitte ist mit rund 25.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner ein klarer Ausreißer nach oben, denn dort liegen St. Pauli, die Innenstadt und der Hafen. Harburg folgt mit deutlichem Abstand auf Platz zwei, liegt aber nur knapp vor Hamburg-Nord und Altona. Die ruhigsten Bezirke sind Wandsbek, Eimsbüttel und Bergedorf. Insgesamt sank die Kriminalität 2025 in allen sieben Bezirken, wobei Harburg den größten prozentualen Rückgang verzeichnete.[2]

Die häufigsten Delikte im Bezirk Harburg

Wie überall in Hamburg macht Diebstahl auch in Harburg den größten Anteil aus. Mit Abstand auf Platz zwei steht die Körperverletzung, gefolgt von Ladendiebstahl und Sachbeschädigung. Die Verteilung für 2025 im Überblick (die Werte pro 100.000 Einwohner sind erneut von uns berechnet):

DeliktFälle 2025Je 100.000 Einw.
Diebstahl insgesamt6.8563.844
Körperverletzung insgesamt1.9601.099
Ladendiebstahl1.441808
Sachbeschädigung1.374770
Diebstahl an oder aus Kfz1.323742
Taschendiebstahl649364
Gewaltkriminalität (Summenschlüssel)638358
Gefährliche und schwere Körperverletzung518290
Fahrraddiebstahl443248
Wohnungseinbruchdiebstahl359201
Rauschgiftdelikte insgesamt343192
Diebstahl von Kraftwagen10056
Raubdelikte insgesamt10056
Straßenraub (sonstige Raubüberfälle)4726

Was hinter den nüchternen Zahlen steckt:

  • Diebstahl dominiert, geht aber zurück. Mit 6.856 Fällen ist fast jede zweite registrierte Straftat im Bezirk ein Diebstahl. Gegenüber 2024 (7.534 Fälle) ist das ein Rückgang um 9 Prozent. Die Aufklärungsquote bleibt hier mit 25,8 Prozent niedrig, weil Täter beim Diebstahl selten auf frischer Tat erwischt werden.
  • Ladendiebstahl bricht stark ein. Von 2.061 auf 1.441 Fälle ging der Ladendiebstahl 2025 um 30 Prozent zurück. Da Ladendiebstahl fast immer durch das Geschäft selbst angezeigt und auf frischer Tat festgestellt wird, liegt die Aufklärungsquote bei knapp 90 Prozent.
  • Körperverletzung sinkt leicht. Mit 1.960 Fällen liegt die Körperverletzung 4,1 Prozent unter dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote ist mit 86,7 Prozent hoch, weil sich Täter und Opfer in diesem Deliktbereich oft kennen.
  • Autoaufbrüche legen zu. Der Diebstahl an oder aus Kfz stieg von 1.070 auf 1.323 Fälle, ein Plus von rund 24 Prozent und der auffälligste Anstieg im Bezirk. Schwerpunkt war der Stadtteil Harburg selbst mit 433 Fällen.
  • Wohnungseinbruch bleibt selten. 359 Einbrüche bedeuten einen leichten Rückgang gegenüber 2024 (380 Fälle). Die Aufklärungsquote ist mit 6,1 Prozent typisch niedrig, weil Einbrecher meist keine verwertbaren Spuren hinterlassen.

In welchen Harburger Stadtteilen ist die Kriminalität am höchsten?

Der Bezirk Harburg ist in 17 Stadtteile unterteilt.[4] Die Polizei weist die Fallzahlen für jeden Stadtteil einzeln aus. Um sie fair zu vergleichen, haben wir die Fallzahlen aus dem Stadtteilatlas mit den amtlichen Einwohnerzahlen[3] verrechnet. Die folgende Tabelle zeigt die 9 einwohnerstärksten Stadtteile, sortiert nach Straftaten pro 100.000 Einwohner:

RangStadtteilFälle 2025Je 100.000 Einw. (berechnet)
1Harburg7.35225.146
2Heimfeld1.8297.954
3Wilstorf1.2296.854
4Neugraben-Fischbek2.2046.245
5Hausbruch8044.752
6Eißendorf1.2014.699
7Langenbek1603.926
8Sinstorf1613.719
9Marmstorf3273.520

Das Bild ist eindeutig: Der Stadtteil Harburg ist mit Abstand der Brennpunkt des Bezirks. Mit 7.352 Fällen entfällt fast jede zweite Straftat des gesamten Bezirks auf diesen einen Stadtteil, und die berechnete Häufigkeitszahl von rund 25.000 pro 100.000 Einwohner liegt auf dem Niveau von Hamburg-Mitte. Das hat mit der Funktion des Stadtteils zu tun: Hier liegen der Bahnhof Harburg, das Phoenix-Center, die Fußgängerzone am Sand und ein dichtes Geschäfts- und Behördenviertel. An solchen stark frequentierten Orten werden Ladendiebstahl, Taschendiebstahl und Körperverletzung am häufigsten registriert. Auch hier ist die Tendenz aber sinkend: Gegenüber 2024 (8.327 Fälle) ging die Zahl um knapp 12 Prozent zurück.

Heimfeld und Wilstorf, die direkt an das Zentrum angrenzen, folgen mit deutlichem Abstand. Am ruhigsten sind die südlichen und westlichen Wohnstadtteile wie Marmstorf, Sinstorf und Langenbek mit Werten unter 4.000 pro 100.000 Einwohner. Die ländlich geprägten Elbinseln Francop, Cranz, Moorburg und Altenwerder haben so wenige Einwohner und Fälle, dass eine Häufigkeitszahl dort statistisch kaum aussagekräftig wäre, deshalb sind sie in der Tabelle nicht aufgeführt.

Kriminalität im Zeitverlauf

Über die letzten Jahre haben sich die Fallzahlen im Bezirk Harburg in einem Korridor zwischen rund 14.500 und 17.600 Straftaten bewegt. Nach dem Tiefststand 2021, der noch von den Corona-Beschränkungen geprägt war, stiegen die Werte 2022 und 2023 wieder an. Seit dem Höchststand 2023 (17.627 Fälle) geht es nun zwei Jahre in Folge bergab, 2025 fiel die Zahl auf den niedrigsten Stand seit dem Corona-Jahr 2021.

0k10k20k30k14.961201916.254202014.495202117.220202217.627202317.590202415.9552025

Erfasste Straftaten im Bezirk Harburg pro Jahr. Quelle: Stadtteilatlas der PKS Hamburg, eigene Zusammenstellung.

Der Rückgang im Bezirk Harburg passt zum Hamburger Gesamttrend: Stadtweit sank die Kriminalität 2025 auf 213.596 Fälle und liegt damit fast wieder auf dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.[2]

Wer sind die Tatverdächtigen in Hamburg?

Hinweis zur Datenebene

Die Polizei Hamburg veröffentlicht Angaben zu Tatverdächtigen nur stadtweit, nicht für einzelne Bezirke oder Stadtteile. Die folgenden Einordnungen gelten für ganz Hamburg und lassen sich nicht ohne Weiteres auf Harburg übertragen, weil sich die Sozialstruktur, das Tourismusaufkommen und die Altersverteilung im Bezirk vom Hamburger Mittel unterscheiden.

Hamburgweit ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Wichtig ist dabei, die Statistik richtig zu lesen: Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst die Staatsangehörigkeit, also den Pass, nicht den Migrationshintergrund. Ein in Hamburg geborener Mensch mit deutschem Pass zählt als deutscher Tatverdächtiger, auch wenn die Familie eingewandert ist. Eine Aufschlüsselung nach Migrationshintergrund gibt die PKS nicht her.[5]

In einer Hafen- und Touristenstadt wie Hamburg spielt zudem der Anteil von Reisenden, Touristen und Durchreisenden eine große Rolle: Wer als Tourist beim Ladendiebstahl erwischt wird, taucht in der Hamburger Statistik auf, auch wenn er in Kopenhagen, Warschau oder Bremen wohnt. Bei einigen Delikten, etwa beim Wohnungseinbruch, erklärt der hohe Anteil reisender Täter einen erheblichen Teil der Werte.

2025 hat die Polizei Hamburg hamburgweit 64.516 Tatverdächtige ermittelt[6], 2.465 weniger als im Vorjahr (minus 3,7 Prozent). 76,0 Prozent davon waren männlich, 81,9 Prozent Erwachsene. Bei den Jugendlichen ging die Zahl der Tatverdächtigen mit minus 12,9 Prozent am stärksten zurück.

Deutsche und nichtdeutsche Tatverdächtige im Vergleich

Klammert man die ausländerrechtlichen Verstöße aus, also Aufenthalts- und Asyldelikte, die nur Nichtdeutsche begehen können, entfielen 2025 hamburgweit rund 52,7 Prozent der Tatverdächtigen auf deutsche und rund 47,3 Prozent auf nichtdeutsche Staatsangehörige (2024: 48,2 Prozent). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken.[6]

Die Anteile schwanken je nach Deliktgruppe erheblich. Eine Übersicht der nichtdeutschen Tatverdächtigen für ausgewählte Deliktgruppen (Hamburg gesamt, 2024):

DeliktgruppeAnteil nichtdeutscher Tatverdächtiger (2024)
Vermögens- und Fälschungsdelikte56,1 %
Diebstahl insgesamt58,8 %
Gewaltkriminalität51,9 %
Rohheitsdelikte46,0 %
Straftaten gegen das Leben43,7 %
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung39,1 %
Sonstige Straftatbestände gemäß StGB38,4 %

Diese Zahlen gelten, wie oben erläutert, für ganz Hamburg. Eine eigene Aufschlüsselung nach Staatsangehörigkeit für den Bezirk Harburg veröffentlicht die Polizei Hamburg nicht, sie lassen sich also nicht ohne Weiteres auf Harburg übertragen.[1]

Wichtige methodische Einschränkungen

Die Zahlen sollten ohne diese Einordnungen nicht weitergegeben werden:

  • Tatverdächtige sind keine verurteilten Täter. Die PKS erfasst Verdachtsfälle nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen.[5] Eine Verurteilung ist damit nicht ausgesprochen, jeder Tatverdächtige gilt bis zum Urteil als unschuldig.
  • "Nichtdeutsch" bezeichnet die Staatsangehörigkeit, nicht den Migrationshintergrund. Eine Aussage über Menschen mit oder ohne Einwanderungsgeschichte lässt sich daraus nicht ableiten.
  • Touristen und Reisende sind enthalten. In einer Großstadt mit Hafen, Bahnknoten und Millionen Übernachtungen pro Jahr verzerrt das einzelne Deliktbereiche spürbar.
  • Demografische Effekte sind groß. Junge Männer sind die statistisch am stärksten kriminalitätsbelastete Gruppe, unabhängig von Pass oder Herkunft. Unterschiede in der Altersstruktur einer Bevölkerungsgruppe schlagen rechnerisch auf die Tatverdächtigen-Anteile durch.
  • Anzeigeverhalten ist nicht neutral. Nicht jede Straftat wird angezeigt. Anzeigequoten unterscheiden sich nach Delikt, sozialem Umfeld und Wohnviertel und beeinflussen, welche Fälle überhaupt in die Statistik einfließen.

Häufige Fragen zur Kriminalität in Harburg

Wie sicher ist der Bezirk Harburg im Hamburger Vergleich?

Nach unserer Berechnung aus amtlichen Fallzahlen und Einwohnerzahlen liegt der Bezirk Harburg 2025 mit rund 8.950 Straftaten pro 100.000 Einwohner auf Platz 2 von 7 Hamburger Bezirken, allerdings mit großem Abstand hinter Hamburg-Mitte (rund 25.000) und nur knapp vor Hamburg-Nord und Altona. Gezogen wird der Bezirkswert fast allein vom dicht bebauten Stadtteil Harburg.

Welcher Harburger Stadtteil hat die höchste Kriminalitätsrate?

Der Stadtteil Harburg führt das Ranking 2025 mit Abstand an: 7.352 Fälle und eine berechnete Häufigkeitszahl von rund 25.000 pro 100.000 Einwohner. Auf ihn entfällt fast die Hälfte aller Straftaten des gesamten Bezirks. Es folgen Heimfeld und Wilstorf.

Welcher Harburger Stadtteil gilt als sichersten?

Unter den einwohnerstärkeren Stadtteilen sind Marmstorf, Sinstorf und Langenbek mit Werten unter 4.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner am ruhigsten. Die kleinen Elbinsel-Stadtteile wie Francop oder Cranz haben absolut zwar noch weniger Fälle, sind wegen ihrer geringen Einwohnerzahl statistisch aber nur eingeschränkt vergleichbar.

Wie hoch ist die Aufklärungsquote in Harburg?

Im Bezirk Harburg wurden 2025 von 15.955 Straftaten 8.185 aufgeklärt, das entspricht 51,3 Prozent. Damit liegt Harburg über dem Hamburger Gesamtwert von 49,1 Prozent. Die Quote unterscheidet sich aber stark je nach Delikt: Beim Ladendiebstahl liegt sie bei knapp 90 Prozent, beim Wohnungseinbruch nur bei rund 6 Prozent.

Wie hat sich die Kriminalität in Harburg über die letzten Jahre entwickelt?

Die Fallzahlen im Bezirk bewegen sich seit 2019 zwischen rund 14.500 und 17.600 Straftaten pro Jahr. Nach dem Höchststand 2023 (17.627 Fälle) ging die Zahl zwei Jahre in Folge zurück und erreichte 2025 mit 15.955 Fällen den niedrigsten Wert seit dem Corona-Jahr 2021. Harburg verzeichnete 2025 den stärksten Rückgang aller Hamburger Bezirke.

Warum liegt Harburg im Bezirksvergleich so weit oben, obwohl viele Stadtteile ruhig sind?

Weil der Bezirkswert ein Durchschnitt aller 17 Stadtteile ist und der dicht bebaute Stadtteil Harburg mit seinem Zentrum, Bahnhof und Einkaufslagen extrem viele Fälle beisteuert. Dieser eine Stadtteil hebt den Schnitt des gesamten Bezirks deutlich an, während Wohngebiete wie Marmstorf oder Sinstorf für sich genommen zu den ruhigeren Ecken Hamburgs gehören.

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